DER FLUG DES JAGDFALKEN

Der 1428 auf Hohenentringen geborene Georg von Ehingen ist ein schwäbischer Ritter, der mindestens durch eine Tat Geschichte geschrieben hat. Die nordafrikanische Stadt Ceuta würde ohne sein entschiedenes Eingreifen heute vielleicht nicht zu Europa gehören. Dass man seinen Lebensweg noch verfolgen kann, ist seinem Bericht über seine Jahre als Ritter zu verdanken, den er im hohen Alter verfasst hat.

"Reise nach der Ritterschaft"

Darin berichtet er sachlich trocken und nicht immer sehr gewandt über die Stationen seiner Ritterzeit:

Innsbruck, österreischische Vorlande mit den Höfen in Rottenburg und Freiburg, seine Schwertleite in Prag, wo er zum Ritter geschlagen wurde, seine Zeit bei den Johannitern auf Rhodos, seine Pilgerreise nach Palästina, seine Reise über Frankreich und Spanien nach Lissabon und nicht zuletzt sein Einsatz für die Portugiesen im nordafrikanischen Ceuta, wo er im Zweikampf eine kriegerische Auseinandersetzung für die Portugiesen entschied. Danach nahm er als Heerführer an einem Kriegszug der Spanier gegen die Mauren in Granada teil, ehe er schließlich auf großen Umwegen in die schwäbische Heimat zurückkehrte.

Er lebte im Kilchberger Schloss, trat in den Dienst von Eberhard im Bart ein und hat als württembergischer Beamter, Diplomat und Landespolitiker bis ins hohe Alter die Geschicke des Landes mitbestimmt. Unter anderem war er derjenige, der vor der Gründung der Universität Tübingen die finanziellen Grundlagen mit der Stadt aushandelte.

Er starb 1508.

Der Roman "DER FLUG DES JAGDFALKEN" schildert sein Leben vom sechsten bis zum dreißigsten Lebensjahr. Er hält sich im Verlauf an von Ehingens Bericht und ergänzt auf der Basis von historischen Recherchen, was von Ehingen offen lässt oder stark verkürzt darstellt.

Orte: Hohenentringen, Bebenhausen, Tübingen, der Schönbuchrand, Rottenburg, Freiburg, Prag, Rhodos, Palästina, Frankreich, Navarra, der Jakobsweg, Lissabon und Umgebung, Ceuta, Andalusien zwischen Antequera und Granada.