Börsenfeuer - ein Baden-Württemberg-Krimi

Zwei Morde, ein Autocrash, Brandstiftung, Entführung - die Wirtschaftskrise fordert ihre Opfer.

Mitte November 2008 geschehen in Baden-Württemberg drei Verbrechen. Ein Finanzberater wird bei Tempo 100 von der Schwarzwaldhochstraße abgedrängt und lebensgefährlich verletzt. In Baden-Baden wird einem Finanzberater die Kehle durchgeschnitten, und ein dritter kommt im Hallenbad Herrenberg auf dieselbe Weise um. (Leseprobe 1)  
Hauptkommissar Kupfer erkennt schnell den Zusammenhang dieser Gewalttaten: Alle drei Opfer waren Finanzmakler in derselben Firma. Der vierte Finanzmakler namens Karl Baumgartner verweigert der Kriminalpolizei seine Mitarbeit, obwohl auch er sich bald bedroht sieht. Was hat er zu vertuschen? (Leseprobe 2)
Unterstützt vom LKA in Stuttgart und seinem Jugendfreund Otto Wolf kommt Kupfer einem gigantischen Anlagenbetrug und damit dem Motiv für die Verbrechen auf die Spur. Doch die Täter sind damit noch lange nicht gefasst.

„Und zwischendurch macht sich auch immer wieder schwäbische Gemütlichkeit breit. ... Kupfer ... findet öfters mal Zeit, das eine oder andere Viertele mit seinem alten Kumpel Otto Wolf zu schlotzen. Wolf freilich ist nicht nur irgendein Kumpel. Der pensionierte Lehrer ist buchstäblich über den Toten im Schwimmbad gestolpert - und wenn er nicht diesen jungen Hacker um einen Gefallen gebeten hätte, wer weiß, ob der Fall auf 283 Seiten hätte aufgeklärt werden können...

Was sind Leerkäufe (Leseprobe 3), was Spekulationsblasen - und warum werden vier Studienfreunde kriminell, wo sie doch alle ein ganz gutes Auskommen haben? Diese Fragen versucht Weichold zu beantworten - ein flüssig zu lesender, sich logisch entwickelnder Krimi ist daraus geworden.“ (Badische Zeitung)

„Vertraute Örtlichkeiten im gemütlichen Herrenberg sind zentrale Schauplätze im Wirtschaftskrimi "Börsenfeuer" ... - alles stimmt mit der Wirklichkeit überein ... eine spannende, gut zu lesende Geschichte zu einem hochaktuellen Thema.“ (Gäubote, Herrenberg)

Den Stoff dafür fand er in einem Artikel der Madrider Tageszeitung "El País", der sich mit dem amerikanischen Anlagenbetrüger Bernie Madoff beschäftigte. Der hatte über 17 Jahre hinweg Anleger um rund 50 Milliarden Dollar betrogen und zwar mit dem in den 1920er Jahren von Charles Ponzi entwickelten Schneeballsystem. ... Ihn habe Madoffs kriminelle Energie interessiert, sagte Weichold ... "In meinem Buch habe ich versucht, das auf baden-württembergische Verhältnisse runterzubrechen." (Rottenburger Post/Schwäbisches Tagblatt)

Kurzweilig, knitz und mit guter Beobachtungsgabe zeichnet Weichold vor dieser Kulisse ein Bild der Reichen und Schönen, deren Gier nach noch mehr Wohlstand sie am Rande der Kriminalität balancieren lässt. Dabei stürzen nicht nur die Kurse ins Bodenlose.“ (Gäubote, Herrenberg)