... und nebenbei ein toter Lehrer

Das Projekt: endlich mal ein Schul-Krimi

Es musste endlich einmal ein Roman geschrieben werden, der das Leben und den Organismus einer Schule realistisch schildert. Meiner Meinung nach kann das nur ein Insider. Deshalb begann ich 18 Monate vor dem Ende meiner Dienstzeit damit,  diesen Roman zu schreiben.

Der Ort

Da ich am Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg unterrichtete, wurde diese Schule zum lokalen Zentrum meines Romans.

Die Charaktere

Trotz meines Bemühens um realistische Charaktere habe ich konsequent darauf verzichtet, irgendwelche Personen, seien es Kollegen, Schüler oder deren Eltern, eins zu eins zu porträtieren. Alle Charaktere sind Montagen, d.h. sie setzten sich aus Charakterzügen verschiedener Personen zusammen, denen ich begegnet bin.

So ist der Mathematiklehrer Bruno Schwarz, der einer Gewalttat zum Opfer fällt, zum Beispiel aus drei Personen zusammengesetzt: Zu einem Drittel ist er ein Mathematiklehrer, der mich selbst vor vielen Jahren (vergeblich!) unterrichtete, ein zweites Drittel lieferte ein Ex-Kollege aus den 80er-Jahren und der Rest entspricht einem Kollegen aus der Endphase meiner Dienstzeit.

Es ist also zwecklos, literarische Portäts lebender Personen in diesem Roman zu suchen.

Die Handlung

ist frei erfunden. Als ich den Roman schrieb, wurde über Cybermobbing nur aus den USA berichtet. Damals, in den Jahren 2007 und 2008, meinte ich, dieses Phänomen sei noch weit von uns weg. Aber das war ein Irrtum. Die Wirklichkeit und die technischen Möglichkeiten haben den Roman inzwischen eingeholt.