Falschmalerei

 

- auch als ebook bei amazon.de

Leserrezension bei KRIMIKIOSK:

"Die Lektüre hat mich neugierig auf die anderen Kriminalromane des Autors gemacht."

Mehr dazu bei: http://krimikiosk.blogspot.de/2013/01/falschmalerei-spannende-hintergrunde.html

 

FALSCHMALEREI 

An einem Freitagabend, während sich ein schweres Gewitter über Böblingen entlädt, wird Kommissar Kupfer ins Schönaicher Gewerbegebiet gerufen. Ein Möbel- und Antiquitätenhändler ist in seinem Büro niedergeschlagen worden. Am Tatort ein verdächtiges und auffällig ungleiches Pärchen: der Mann, ein Maler namens Fritz >Diego< Tauscher, von dem sich seine elegante Begleiterin deutlich abhebt. Als Tauscher  seine Beziehung zu dem Schwerverletzten zu erklären versucht, verwickelt er sich in Widersprüche. Vieles scheint nicht so zu sein, wie es sich auf den ersten Blick darstellt. Klar ist nur, dass es bei dieser Gewalttat um richtig viel Geld geht.

 Kupfers Ermittlungen führen in Fälscherwerkstätten und Künstlerateliers, er taucht ein in eine engvernetzte Kunstfälscherszene aus kriminellen Kunsthändlern und korrupten Experten, die mit billigen Kopien horrende Profite erzielen. Dabei fällt Licht in die Dunklekammern eines spekulativen Kunstbetriebs und es entsteht eine Studie über windige Akteure und geltungssüchtige Möchtegern-Mäzene, die sich zwischen Fälschung und Wahrheit allzu häufig für den schönen Schein entscheiden - mit tödlichen Folgen!

Presse

Stuttgarter Zeitung vom 28.11.12: Serientäter sind diesen Krimi-Autor ein Gräuel

Porträt: Dietrich Weichold setzt ... auf Spannung, Plausibilität und ein dezentes Lokalkolorit. Von Susanne Veil

Würden seine Krimis in Rom oder in Helsink spielen, wären sie wohl schon verfilmt. Seine Mörder schlagen aber in Schönaich oder Stuttgart zu. Provinziell sind die Romane ... deshalb nicht. Sie haben die richtige Mischung aus Lokalkolorit und Weltläufigkeit. ... Die bisher vier Baden-Württemberg-Krimis des Ammerbucher Autors stehen in der Qualität weit über der Masse der Heimatkrimis. Den Dialekt setzt der 68-jährige Schwabe nur in feinen Dosen ein. Heraus kommt eine intelligente Unterhaltungmit sauber recherchiertem Hintergrund und der Freude am Wiedererkennen der Schauplätze. (...)

Dass das Lokalkolorit nicht überhandnimmt, verhindern Szenen, die - sehr überzeugend - draußen in der Welt spielen, ..."

Für ihn müssen die Motive nachvollziehbar sein, meist geht es um Geldgier. Seine Täter können einer Versuchung nicht widerstehen, fühlen sich in die Enge getrieben, greifen zur Gewalt, verlieren jedes Maß, rächen sich für eine Demütigung, ein Verbechen soll ein vorhergehendes vertuschen. (...)

Plausibilität heißt sein Zauberwort.

Schwäbisches Tagblatt vom 17.10.12:  Kunst führt zu Mord

- Ermittlungen "in einem überaus spannenden Milieu"

- In "Falschmalerei ... geht es um Kunstfälschung. Statt die Handlung mit hektischem Herumgefahre der handelnden Personen zu gestalten, vertraut Weichold auf seine Recherche zum Thema Kunstmarkt. Angesichts der Millionebeträge, die dort für authentische, aber auch gefälschte Werke fließen, ist das Motiv für Mord und Totschlag offensichtlich."

- Weicholds Kunst ist, das bodenständige Personal zu finden, um den Stoff in Regionalkrimiform zu bringen... So schaffte (er) Identifikationsangebote."

- ein lesenswertes Buch, das aus den vielen nur gut gemeinten Regionalkrimis heraussticht.

Kreiszeitung Böblingen, 20.10.12: Fälscher und Möchtegern-Mäzene in Schönaich

- Dabei sind dem Autor treffende Sittenschilderungen und witzige Dialoge geglückt, ... Neben spießigen Schwaben taucht der Typus des Möchtegern-Mäzenaten auf, der in der Autoindustrie zu Geld gekommen ist. Auch an anderen Stellen blitzt Humor auf. Die Dreistigkeit und Phantasie, mit der "Diego" Tauscher und seine Frau Herkunftsgeschichten für ihre Fälschungen ersinnen, ist köstlich.

- Weichold ist nicht nur an spannungsgeladener Action, sondern auch stark an der Psyche der Täter interessiert. ... (Sein) Kommissar Kupfer setzt auf die Geltungsscht des Täters, der die Früchte seines gestohlenen Ruhms ernten möchte. Und tatsächlich wagt sich der Täter alsbald mit einem Werk an die Öffentlichkeit.